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// Zwei R4-Teams starten Tour durch Europa

Studierende der Fachhochschule Südwestfalen wollen Hilfsmittel zu Kindern bringen

 

Knapp 7000 Kilometer in 24 Tagen und maximal 80 Stundenkilometer auf dem Tacho – die vier Studierenden der FH Südwestfalen sind keineswegs auf einem „entschleunigenden Selbstfindungstrip“. Sie wollen Hilfsmittel zu drei Einrichtungen entlang der selbst gewählten Route durch Europa bringen, in zwei betagten, aber technisch noch frischen Renaults 4.

 

Reisen statt rasen„, titelt Veronika Peters lachend das Motto der Tour. Gemeinsam mit Maik Schröder, Philipp Strake und Carmen Friedrich will sie sich vom Soester Campus aus im R4 auf den Weg machen. Über Prag, Budapest, Sofia und Bratislava geht es nach Athen, Rom, Toulouse, Paris und wieder zurück nach Soest. Sicher wollen die beiden Zweierteams unterwegs viel erleben, neue Eindrücke gewinnen, fremde Städte kennenlernen. Hauptsächliches Ziel der Tour ist es aber, Lebensmittel, Schulmittel und Spielzeug an Bedürftige zu verteilen.

 

Großer Dank gelte allen Sponsoren, so die Fahrerinnen und Fahrer einstimmig. Hauptsponsor ist die Maschinenfabrik Bernhard Krone GmbH. Sollten die Teams auf ihrer Fahrt wider Erwarten mit technischen Problemen zu kämpfen haben, dürfen sie auf technischen Support in den europäischen Niederlassungen des Landmaschinenherstellers bauen.

 

weitere Informationen www.r4teamwestfalen.de

www.fh-swf.de/soest

 

 

 

// Gute Vorbereitung auf das Praxissemester

Mehr  als 200 indonesische Studierende zu Gast an der Fachhochschule Südwestfalen

 

Mehr als 200 Studierende aus Indonesien haben sich auf den Weg nach Soest gemacht. Auf dem Stundenplan stehen Vorlesungen verschiedener Fachrichtungen, die deutsche Kultur, aber auch ein Praxissemester in deutschen Unternehmen. Unterstützt werden sie dabei von der Fachhochschule Südwestfalen und der Swiss German University Westphalia Stiftung e.V..

 

Die Gäste aus Indonesien studieren an der Swiss German University (SGU), einer privaten Universität in Indonesien. Als ein Gemeinschaftsprojekt von Deutschland, Schweiz und Indonesien im Jahre 2000 gegründet, ist die SGU in Jakarta die erste Universität Indonesiens unter europäischem Management. Das Ziel der SGU ist es, hochqualifizierte Fachkräfte auszubilden und die Verbindung zwischen Asien und Europa zu stärken.

Ab März werden die mehr als 200 Indonesier in deutsche Unternehmen gehen, um dort ihre Praxissemester zu absolvieren. Im Anschluss geht es zurück nach Jakarta, wo die Studierenden nach zwei weiteren Semestern ihre Abschlussprüfungen ablegen können.

Um die Kooperation zwischen beiden Hochschulen weiter zu intensivieren, reisen jedes Jahr auch Professoren der FH Südwestfalen nach Jakarta, um dort bei der Verteidigung der Bachelor-Arbeiten (mündliche Bachelor-Abschlussprüfung) zu unterstützen.

 

weitere Informationen www.fh-swf.de/sgu

 

 

// Hochschule Hamm-Lippstadt begrüßt Gäste aus Australien

Die Kooperation der Hochschule Hamm-Lippstadt mit der Curtin University im australischen Perth wird nur wenige Wochen nach der offiziellen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Oktober 2014 bereits mit Leben gefüllt. So konnte die Hochschule erfolgreich zwei Studierende der Curtin University, Hayden Sutherland (20) und Craig Leknys (21) für ein Praktikum an BHTC Bahr-Hella Thermocontrol GmbH in Lippstadt vermitteln. Im Januar traten sie die Reise vom anderen Ende der Welt nach Deutschland an und haben inzwischen die ersten Tage im Unternehmen hinter sich. Insgesamt verbringen sie sieben Wochen in Deutschland.

 

Für die beiden angehenden Ingenieure ist es die erste Reise nach Deutschland und gleichzeitig eine große Chance. „Deutschland ist im Bereich Ingenieurwissenschaften eine echte Größe neben China und den USA“, erklärt Hayden Sutherland, warum er sich für ein Praktikum beworben hat. Die Qualität deutscher Produkte werde in Australien sehr geschätzt. „Bei uns sagen wir manchmal scherzhaft, wenn etwas nicht zerbrochen ist, was unter normalen Umständen zerbrochen wäre: „Vielleicht wurde es in Deutschland gebaut“, ergänzt Craig Leknys.

 

weitere Informationen www.hshl.de/international-office/