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Was sollte ich tun? Sollte ich viel Zeit und Geld in ein Studium investieren, das mindestens fünf Jahre in Anspruch nehmen wird oder ist eine solide Ausbildung vielleicht doch der bessere Weg? Welche Überlegungen sollten sich die angehenden Akademiker machen?

 

Eine Ausbildung hat natürlich viele Vorzüge, die nicht zu verachten sind. So kann man ab dem ersten Tag bereits Geld verdienen, auch wenn der Lohn für einen Auszubildenden recht niedrig ist. Bei einem Studium kann man nichts verdienen, es sei denn, man nimmt einen Nebenjob an. Oder aber man beginnt seine berufliche Laufbahn bereits mit einem Haufen Schulden, denn Bafög-Leistungen müssen zurückgezahlt werden, wenn auch in kleinen Raten. Außerdem dauert ein Studium auch viel länger. Dann ist man auch noch längere Zeit auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. Daher ist ein Studium in vielen Familien gar kein Thema.

 

Was spricht für ein Studium?

 

Sicher sind die oben aufgezählten Punkte sehr wichtig und aufgrund dessen entscheiden sich viele talentierte Abiturienten nur für eine Ausbildung. Aber geht diese Rechnung am Ende auf? Ist Bildung wirklich nur etwas für jene Menschen, die über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen? Jeder wird zustimmen, wenn ich an dieser Stelle die Behauptung aufstelle, dass Geld und Bildung nichts miteinander zu tun haben sollten.

 

Allerdings gibt es eine Reihe von Überlegungen, die man in den Fokus stellen sollte. Klar kostet ein Studium Zeit und Geld und man kann erst recht spät damit beginnen, wirklich Geld zu verdienen. Allerdings wird man dann in der Arbeitswelt auch zu besser bezahlten Stellen Zugang haben, was den anderen verwehrt sein wird. Dann muss man noch den Aspekt in Betracht ziehen, dass die bezahlten Gehälter für einen Absolventen eines Hochschulabschlusses entsprechend höher ausfallen. Darüber hinaus verfügt man dann auch über bessere Qualifikationen, weshalb man weniger von Arbeitslosigkeit bedroht sein wird.

 

Kein Geld – was tun?

 

Sicher sind nicht alle Familien dazu in der Lage, dem talentierten Kind ein Studium zu finanzieren. Aber an dieser Stelle kann der Staat einspringen, denn schließlich werden besonders talentierten Schülern Stipendien gewährt. Wer nicht in den Genuss eines Stipendiums kommen kann, der kann Bafög beantragen. Sicher wird man Schulden haben, aber diese Leistungen werden zinslos gewährt und die Modalitäten für die spätere Rückzahlung sind äußerst sozial. Eine weitere Alternative sind besondere Kredite für Studenten, die dann zum Einsatz kommen, wenn man keinen Anspruch auf Leistungen vom Staat hat.

 

Die Interessen

 

Seien wir doch mal ehrlich. Wer eine Ausbildung macht, der wird sein Leben lang in an der Kasse eines Supermarktes sitzen oder Haare im Friseursalon schneiden. Mit einem Hochschulabschluss hat man aber eine Reihe Möglichkeiten zur Verfügung, um wissenschaftlich oder kreativ zu arbeiten. Darüber hinaus kann man sich weiter entwickeln und auch Karriere machen, während andere darauf hoffen, auf https://www.casinostest.de/

einen Gewinn zu ergattern.

 

Dann sollten wir nicht vergessen, dass die Studentenzeit ein Abschnitt im Leben ist, in dem man eine große Entwicklung durchmacht und viele tolle Erfahrungen sammelt. Die besondere Anerkennung in der Gesellschaft ist ein weiterer Aspekt, den Ärzte, Architekten, Juristen oder Pädagogen genießen. Dass die Bezahlung in diesen Anstellungen deutlich attraktiver ist, sollte ein weiterer Anlass dafür sein, sich am Ende der Überlegungen für ein Studium zu entscheiden.

// Öffnungszeiten des Beratungsbüros im Berufskolleg Beckum

Das Beratungsbüro des HOCHSCHUL-KOMPETENZ-ZENTRUM im Berufskolleg in Beckum bleibt am 22.11.2012 geschlossen.

Ab dem 29.11.2012 ist es wieder donnerstags zwischen 11.00 – 14.00 Uhr geöffnet. Für Anfragen und Terminabsprachen steht Bettina Dittmar zusätzlich unter dittmar@hoko-waf.de gern zur Verfügung.

 

// Universiti Utara Malaysia zu Gast an der HS Hamm-Lippstadt

Eine Delegation der Universiti Utara Malaysia ist zu Gast an der Hochschule Hamm-Lippstadt, um die Absichtserklärung für die zukünftige Zusammenarbeit zu unterzeichnen. In Zukunft sollen Studierende die Möglichkeit erhalten, im jeweils anderen Land ein Auslandssemester zu verbringen. An der HS Hamm-Lippstadt wird das Angebot für Interessierte in den Studiengängen Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen, Energietechnik und Ressourcenoptimierung sowie Technisches Management und Marketing etabliert. Weitere Informationen unter www.hshl.de/presse

 

Die angestrebte malayische Kooperation wäre die erste Kooperation der HS Hamm-Lippstadt in Südostasien. Insgesamt bestehen zurzeit neun Partnerschaften mit Hochschulen im Ausland. Studierende der HS Hamm-Lippstadt haben die Möglichkeit an je zwei Hochschulen in Brasilien, China, Österreich, der Türkei sowie einer Hochschule in Polen ein Auslandssemester zu verbringen oder sich eigeninitiativ um eine Hochschule im Ausland zu bemühen. Auch Praktika bei ausländischen Firmen sind möglich. Von den rund 250 Studierenden im 5. Fachsemester an der Hochschule sammeln aktuell 23 Erfahrungen im Ausland.